Wettkämpfe (Archiv)

Inferno-Triathlon 2014

Laufen durch Mürren

Sieg beim Inferno-Triathlon!

Wolfgang Waldenmaier vom Tri Team Muri feierte bei seiner 10.Teilnahme am harten Inferno-Triathlon im Berner Oberland von Thun bis aufs Schilthorn (155Km mit 5500 Höhenmeter) den Sieg in seiner Altersklasse! Alles passte an diesem 23. August zusammen, was Wolfgang uns wie folgt erklärte:

„Das Schwimmen (3.1Km) wurde wegen zu kaltem Thunersee (bis zu nur 13° kalt) aus Sicherheitsgründen abgesagt und durch einen 3-Kilometer Lauf ersetzt.

Das Wetter war eher kalt, ohne Sonnenschein, was für mich ein klares Plus ist.

Mein persönliches Gewicht war so tief, wie noch nie am Inferno, bedingt durch eine intensive Magengrippe knapp eine Woche vor dem Start.

Obwohl ich wegen Hexenschuss vier Wochen im Juni nicht richtig trainieren konnte, war ich doch genug in den Bergen unterwegs und hatte viele Höhenmeter in den Beinen

Und zu guter Letzt: Ich durfte mir als Jüngster Jahrgang der Altersklasse 3 (Ab 55 Jahre) gute Chancen ausrechnen, was zusätzliche Motivation bedeutete“

Das Rennen begann mit 3 Km "Einlaufen", danach 100Km auf dem Rennvelo über Beatenberg und Grosse Scheidegg nach Grindelwald (Zwischenrang 3), von dort mit dem Mountain-Bike und persönlicher Bestzeit über die kleine Scheidegg nach Stechelberg (bereits Zwischenrang 1) und dann die letzten harten 25 Laufkilometer via Lauterbrunnen, Mürren aufs Schilthorn. Da gilt es, seine Kräfte gut einteilen, denn mit dem steten Aufstieg bis 3000 m.ü.Meer bleibt kaum ein Athlte vor Übelkeit und Schwindelanfällen verschont! Wolfgang konnte dank seiner Erfahrung von 10 Teilnahmen seine Schwächen auf dem Weg zum Ziel bis auf die letzten 300 Höhenmeter gut kontrollieren und erreichte nach 10 Stunden und 28 Minuten das Ziel auf dem Schilthorn Overall auf Rang 101 und als Sieger der Altersklasse 3 mit 18 Min. Vorsprung auf den 2. Platz.

Für 2015 sieht Wolfgang Waldenmaier zwar eine sportliche Saison vor sich, mit dem diesjährigen Spitzenresultat möchte er sich nach 10 Jahren Infernoerfahrungen aber erstmals eine Pause gönnen. Das TriTeam Muri gratuliert seinem sehr aktiven Präsidenten zu seinem sportlichen Erfolg!

Bericht: aargauerzeitung

 

Zuger-Triathlon 2013

Petra Inderkum

Podestplatz beim Zuger-Triathlon für Tri-Team Muri

Die äusseren Bedingungen am Jubiläums-Zytturm-Triathlon (20ste Ausführung) waren sehr angenehm, ausser dass es beim Wechsel auf die Radstrecke und auch noch die ersten 10 Velo-Km des 40Km Rundkurs um den Zugersee stark bis sehr stark regnete, Drei Aktive des Tri-Team Muri, Petra Inderkum (erster Triathlon!!), Stefan Waldenmaier und sein Vater, der Präsi, starteten in der Short Distance (500m/40Km/5Km).

Petra zeigte an ihrer Triathlon-Premiere gleich auf, welches Potenzial sie hat und am Ziel angekommen wurde sie mit der Zeit von 1:50:03 als Siegerin der Kategorie Juniorinnen 18-19 ausgerufen; was für ein Start ins Triathlon Wettkampfgeschehen!

Overall war dies der Rang 22 von 80 Frauen.

Stefan erreichte ein Schlusszeit von 1:40:35, gleichbedeutend mit Kategorien-Rang 19 von 47 und Overall 47 von 164, Wolfgang eine Schlusszeit von 1:39:26, was Kategorien-Rang 10 von 43 und Overall 44 von 164 bedeutete.

Bericht: aargauerzeitung

 

Inferno Triathlon 2010

Bild: Reto Marti in Aktion auf der Bikestrecke

Erfolge am Inferno-Triathlon!

An diesem ereignisreichen Sportwochenende drohen Spitzenleistungen von Langdistanz-Triathleten fast unterzugehen. Aber was ein paar verrückte Spitzenathleten an diesem alljährlich ausgetragenen Inferno-Triathlon im Berneroberland geleistet haben, verdient unseren Respekt. Und ganz vorne in der Rangliste, nämlich auf dem 6. Schlussrang ist unser Vorezeigeathlet aus den Reihen des Tri Teams Muri, Reto Marti (38), anzutreffen. Seit mehreren Jahren zählt er nämlich sozusagen zu den Dauergästen an diesem Triathlon der Sonderklasse:

3,1 km Schwimmen im kalten Thunersee, 97 km Rennrad fahren, 30 Km MTB und zum Dessert 25 km Berglauf aufs Schilthorn zum Drehrestaurant auf 2970 m Höhe.

Insgesamt gilt es da 5500 (!!!) Höhenmeter zu bewältigen. Die Zeit, die Marti dafür brauchte, mutet den Leser wohl etwas abenteuerlich an, aber sie ist Fakt: 10 Std. 3 Min. und 55 Sek. Da kann man nur den Hut ziehen vor einer solchen Leistung. - Etwas im Schatten seines Erfolges hat auch ein anderer Athlet aus den Reihen der Freiämter gefinisht, nämlich Wolfgang Waldenmaier (51) aus Buttwil. Der zweifache Familienvater hat es bei dieser brütenden Hitze am Samstag ebenfalls aufs Schilthorn geschafft. - Wer etwas Triathlonatmosphäre im Kleinformat sehen will, darf am kommenden Freitag, dem 27. Aug., auf keinen Fall den Schülertriathlon IRON-BOY/GIRL in Muri verpassen (Start um 15 Uhr) mit dem anschliessenden Plauschtriathlon für Erwachsene (Start 18 Uhr).

Bericht: aargauerzeitung
Statement von Reto:
das inferno-wochenende begann mit diesen dummen wadenschmerzen. am samstagmorgen entschied ich mich für die Kompressionssocken, da mein tape auf all den cremeli's nicht mehr klebte. punkt 6:30 fiel der startschuss. der see wellte etwas stärker als auch schon aber es war ok. ich war die ganzen 3.1km alleine unterwegs und kam in sehr guten 52minuten zum wasser raus. dies schon als 17. singleathlet. auf dem rennrad hatte ich eigentlich keine nennenswerten probleme und konnte eine gute pace fahren. die sonne strahlte immer mehr auf die strecke und es wurde schon langsam warm. nach 4h und 35minuten gesamtzeit wechselte ich auf das bike. schon bei den ersten umdrehungen hatte ich einen krampf im rechten oberschenkel. schnell trinken hiess es nun und er löste sich tatsächlich wieder. dies passierte noch dreimal. die bikestrecke musste dieses jahr umgeleitet werden und ich fand sie war härter, zumal alles an der sonne war. diese scheinte nun richtig heiss auf den helm. die abfahrt bescherte mir vom vielen bremsen noch krämpfe in den armen. zu dem kamen noch starke rückenschmerzen dazu. ich freute mich auf's laufen, da hatte ich die besten gefühle und schliesslich auch gut trainiert, nur der waden machte mir sorgen. nach 6h und 30minuten wechselte ich in die laufschuhe. die sorgen für die waden waren unbegründet. ich hatte nie welche probleme und das gefühl sagte ich bin ganz gut unterwegs, konnte an vielen stellen sogar rennen wo ich früher laufen musste. in mürren wurde ich eines anderen belehrt! viel zu lange brauchte ich für diesen streckenteil, für mich komplett unbegreiflich? der weg von mürren rauf auf das schilthorn war dann noch das zückerli!! im nacken hatte ich immer den 8 platzierten und ich sagte mir "verdammi, reto de lasch ned a der verbi". ich merkte aber, dass er auch nicht schneller konnte wie ich und so hielt ich ihn auf distanz und liess die zeit eh aus den augen. ich war mir aber mit der rangierung nicht ganz sicher, da die zeit eher langsam war. nach dem kanonenrohr konnte ich dann noch einen singleathleten überholen. dieser hatte krämpfe ohne ende. so ist der inferno unten zu viel gas geben kann sich rächen aber man muss ja nicht gleich schleichen (gäll reto!). als ich dann endlich auf der plattform und im ziel war wurde tatsächlich das unfassbare wahr. ich habe es geschafft und bin in die top ten geschlichen. der unglaubliche 6. overall rang . ich konnte es gar nicht glauben. ich schloss überglücklich caro und yannick in die arme, was für ein tag. andi der teufelskerli kam kurz nach mir als sagenhafter 10. overall ins ziel. super andi, endlich hast du nun dem inferno auch deinen stempel aufgedrückt. es war ein hartes rennen, dass sieht man nur schon an vielen athleten die aufgeben mussten. ich bin zufrieden (ja fast, das laufen halt!) mit meiner leistung und kann auf ein super wochenende zurück schauen.

 

Inferno Triathlon 2009

Das Aufwachen in Mürren um 3.00 Uhr morgens mit einem Blick in Richtung Himmel zeigte Sternen und eher warme Temperaturen, also nichts von dem versprochenen Nieselregen und Nebel. Um 5.30 Uhr in Thuner Strandbad aber war der Himmel bedeckt und es wehte zur Überraschung aller ein kräftiger Wind Richtung Oberhofen. Dieser Wind verursachte eine für mich neue Situation, nämlich Rückenwindwellen. Gemeinsam mit Matthias und Linda, die wir vor dem Start nicht sahen, sowie den anderen Athleten, stürzten wir uns in die Fluten und meine Schwimmzeit war viel schneller als ich erwartete, aber im Verhältnis zu den Anderen halt doch nicht so schnell….!!
Aber auf dem Velo spürte ich sofort, dass meine Beine für den Tag bereit sind und ich konnte zum grossen Überhmanöver. Als 43ster meiner Kategorie nach dem Schwimmen gings zuerst über den Beatenberg, danach dem Brinzersee entlang nach Meiringen und dann rauf auf die grosse Scheidegg. Diese lag bereits bei der Schwarzwaldalp auf 1500 m.ü.M. im Nebel und oben war es die reinste Waschküche. Die Abfahrt war dementsprechend äusserst schwierig, nass und manchmal kaum 20m Sichtweite, dazu Kühe und Schafböcke (gäll Matthias) auf der Strasse, da musste man das Tempo anpassen und sehr konzentriert fahren bzw. bremsen. Aber mir lief es wirklich gut und so fand ich mich nach dem Rennvelo in Grindelwald bereits auf Platz 17. wieder.
Nun gings aufs Mountainbike und während des Aufstiegs zur kleinen Scheidegg holte ich Matthias ein, wir wechselten ein paar Worte, danach fuhr jeder sein Tempo weiter und da ich immer noch gute Beine hatte, fuhr ich ein bisschen schneller bergauf. Aber als schlechter Bike Bergabfahrer bekannt, wusste ich, Matthias kann mich bis Stechelberg wieder einholen. Nun die Abfahrt wurde ein richtiges Wasserspektakel, denn es goss in Strömen über Wengen und Lauterbrunnen, so dass unsere Bikes so richtig sandgestrahlt wurden. In Stechelberg traf ich dann doch noch vor Matthias ein, hatte mich auf Platz 12 vorgearbeitet und startete den 25km Schlusslauf aufs Schilthorn zusammen mit Sohn Stefan, der mich begleitete.
Es lief mir für meine Verhältnisse immer noch ausgezeichnet, so dass ich weiterhin Terrain gut machte und bis Mürren 10ter war. Dann der Schlussaufstieg, auf 9Km Distanz nochmals 1300 Höhenmeter, da kommt es auf die Reserven und die Körperverfassung an. Die ganz grosse Krise musste ich zum Glück nicht einmal erleben und so schaffte ich nach 11 Stunden und 25 Minuten den Gipfel Piz Gloria auf dem Schilthorn, als 8ter von 64 Teilnehmer meiner Altersklasse ein für mich geniales Resultat. Erstens war es bei der sechsten Teilnahme persönliche Bestzeit und zweitens träumte ich davon in die Top Ten zu kommen, was auch gelang.
Auch Matthias erklimmte das Schilthorn und finishte in der Zeit von 12 Stunden und 8 Minuten auf Rang 76 von 145 Startenden.

Das 4er Team Illgauer mit Linda und Reto beendete ihr Rennen als 31ste von 200 Startenden Teams, also ein absolutes Spitzenergebnis!!

Baldegger Triathlon 2009

Wunderbares, heisses Hochsommerwetter empfingen Stefan und mich bei der 12ten Auflage des Baldegg Triathlon und für uns beide steht fest, dass dieser Wettkampf erstens an einem sehr schönen Ort stattfindet (die Seebadi Baldegg ist ein echtes Schmuckstück) und zweitens sich die Stecke für einen Tri-Mini bestens eignet!

Für mich selbst war es ein letzter kurzer Test vor dem Inferno-Triathlon nächsten Samstag und ich bin gesamthaft gesehen sehr zufrieden mit meiner momentanen körperlichen Verfassung. Wohl nahm mir Stefan auf der 500m langen Schwimmstrecke lockere ca 2 Minuten ab, aber ich schwamm bewusst ohne Neopren meinen letzten Schultertest und habe so noch psychische Reserven für’s Berner Oberland! Die Velostrecke, mehrheitlich flach, absolvierte ich im 40 Km/h Schnitt und beim abschliessenden 5Km Lauf sah ich nach 3Km Stefan, holte ihn 500m vor dem Ziel ein, aber er konnte im Schlussspurt nochmals zusetzen und somit ging auch dieser Tri-Mini um 3-4 Sekunden an ihn. Im Ziel gestand er aber, dass er mich schon früher gesehen habe, das Tempo leicht drosselte um Kraft für einen Schlussspurt nach meiner Einholung zu sparen und entsprechend das Ziel im Waldenmaier Familienduell als erster zu überqueren! Trotzdem, nach all den schwierigen Zeiten mit meiner Schulteroperation bin ich wieder optimistisch und zuversichtlich, die Herausforderung Inferno zu meistern!

Leider sind die Resultate zur Zeit noch nicht im Detail bekannt, aber sie können auf www.baldeggtri.ch hoffentlich bis heute abend angeschaut und analysiert werden!

Wie schon in früheren Mails erwähnt, starten am kommenden Samstag, 22. August um 6.30 Uhr im Strandbad Thun 4 Athleten des Tri-Team Muri zum Inferno Triathlon. Linda und Reto als Schwimmerin bzw. Rennvelofahrer im Team Illgauer und Matthias sowie ich als Single. Wir freuen uns auf alle Supporter und Daumendrücker und als Single gibt es natürlich nur ein Ziel: Piz Gloria auf dem Schilthorn gesund zu erreichen!!

Ironman Switzerland 2009

Die äusseren Bedingungen beim Ironman Switzerland in Zürich vorgestern Sonntag waren beinahe perfekt, nicht zu heiss, nicht zu kalt, zwar manchmal ein paar Tropfen Regen, jedoch meist trocken und unter den 2200 Startenden 3 Triathleten des Tri-Team Muri, nämlich unser Favorit Reto Marti, der Erstteilnehmer Matthias Leemann und ich selbst, Wolfgang Waldenmaier!
Einmal mehr hat Reto uns allen gezeigt, was es heisst, am Tage X alle Kräfte frei zu machen und er hat sich in beeindruckender Art und Weise für die WM auf Hawaii qualifiziert. Reto hat sein Rennen auf seiner Homepage unter http://www.reto-marti.ch/sport/berichte/index.html dokumentiert und weil ich ihn nur am Morgen früh in der Wechselzone mit dem Walkman ganz cool angetroffen habe und sich unsere Wege danach auf Grund des Leistungsunterschied nicht mehr kreuzten, kann ich nicht mehr zu Reto schreiben, ausser: „Herzlichen Glückwunsch Reto und alles Gute auf Hawaii im Oktober“.

Matthias dagegen war zwar wie erwartet beim Schwimmen viel und beim Velo fahren immer noch genug schneller als ich, aber beim Marathon hatten wir immerhin das gemeinsame Laufvergnügen, als er auf der letzten Runde und ich auf der Zweitletzten unterwegs waren! Leider wollte er mir seine letzte Runde nicht verkaufen, so blieb mir halt doch nichts anderes übrig, als diese dann alleine zu laufen und so finishten wir alle in ganz unterschiedlichen Zeiten, aber immerhin, keiner musste die Segel früher streichen, ist doch auch nicht schlecht! Für mich war natürlich das Schwimmen eine spezielle Angelegenheit, denn mit nur einem halben rechten Arm war die ganze Sache eher unsicher, aber nach knapp 1Std. 47Min. kam ich nicht mal als Letzter aus dem Wasser! Das Velofahren war für meine Verhältnisse eher Bescheiden und beim Laufen spürte ich in der ersten von vier Runden meine Sturzverletzung vom Biken am Gigathlon an der rechten Hüfte sehr stark, aber mit der Zeit wechselten die Schmerzen in die Oberschenkel und dies entsprach eher den zu wenig gelaufenen Trainingskilometer!
So sind sich Matthias und ich einig, nächstes Jahr muss das Laufen besser werden, der Marathon darf nicht länger als 4 Stunden dauern!
Ein riesiges Dankeschön den vielen Supportern am Strassenrand, vor allem beim Marathon war dies eine echt tolle Unterstützung und hilft immer wieder, dass man sich nochmals motivieren kann, das Rennen trotz vieler Schmerzen zu beenden! So feuerten uns Manuela Leemann schon am Morgen früh bis zum Schluss an und trieben mich Corina Frick mit Schwester, meine Frau Marianne und ich nehme an, es war Linda, mit aufmunternden Worten und akustischen Signalen während des Laufes zum Ziel, es war wirklich eine Superunterstützung, vielen Dank!!

Nun noch die Resultate im Detail:
Matthias in seiner Kategorie 40 – 44 Rang 158 von 463 in der Zeit 11.01.15
Reto in seiner Kategorie 30 – 35 Rang 11 von 427 in der Zeit 9.14.19
Ich selbst in der Kategorie 50 – 55 Rang 57 von 126 in der Zeit 12.21.32

 

Sempach Triathlon

Erfolge für das Tri Team Muri
Schönes Wetter, wobei zu Beginn der Wettkämpfe noch eine Nebeldeckel über dem Sempachersee lag, dazu überraschend gute Beteiligung vom Tri-Team Muri und dies mitten in der Top Elite der Triathlonszene, so präsentierte sich heute der Sempacher Triathlon mit Start, Wechselzone und Ziel inmitten des Paraplegiker-Zentrum Nottwil.

Am Start der Short Distanz Frauen Nicole Marcec und sie zeigte einmal mehr in dieser Saison ein hervorragendes Rennen mit dem 6ten Schlussrang ihrer Kategorie. Als Zehnte nach 500m aus dem Wasser gestiegen steigerte sie sich mit der viertbesten Zeit über 20Km (einmal um den Sempachersee) auf dem Velo und sogar der drittbesten Zeit beim abschliessenden 5km Lauf auf den erwähnten tollen Rang 6. Auch an der Short Distanz nahm Linda Woodford, neues Mitglied seit diesem Jahr, teil. Es war ihre Premiere an einem Triathlon. Sie wurde in ihrer Kategorie hervorragende 7 (beste Schwimmzeit von allen short Distanzfrauen!!!!!!!!!!!!). Da ist noch Platz für mehr………

Ebenfalls in bekannter Manier solid und sehr gut Reto Marti, 2 Wochen vor dem Ironman Switzerland in Zürich mit dem 9 Rang über die Olympische Distanz und dies bei mehr als 100 Mitkonkurrenten. Reto ist wirklich bereit für Zürich und wirkt locker konzentriert!!
Ebenfalls über die Olympische Distanz hielten sich Stefan und Wolfgang Waldenmaier doch eher an den Olympischen Gedanken (Mitmachen vor dem Rang!) und erreichten das Ziel mit Rangierungen im hinteren Bereich. Bei mir war es der letzte Schwimmtest mit Blick auf den Ironman und er fiel zwar nicht sprichwörtlich ins Wasser, aber eine Offenbarung war es auch nicht. 40 Minuten für 1500m und dies mit Wadenkrämpfe vom Feinsten ab 1000m, dazu immer noch nicht fähig, über längere Zeit den rechten Arm aus dem Wasser nach vorne zu hebeln, da muss in den nächsten 2 Wochen noch ein kleineres Wunder passieren, dass ich die 3.8Km am Ironman „überlebe“. Aber wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!!! Schauen wir mal…..?
Dagegen erstaunte die auch eher mässige Zeit von Stefan beim Schwimmen, ist er doch in der Bahn wirklich viel schneller! Seine Radrunde, übrigens eine der härtesten Auf und Ab bei einem Olympischen Triathlon, war durchschnittlich, aber die 10Km Laufen zum Schluss wieder sehr gut.

Nun die Resultate im Detail (auch nachzulesen unter http://services.datasport.com/2009/tri/sempach/ ):


Short Distanz:
Nicole Marcec Rang 6 von 30 Klassierten in 1.14.17
Linda Woodford Rang 7 von 22 Klassierten in 1:14:29

Olympische Distanz:
Reto Marti Rang 9 von 104 Klassierten in 2.17.03
Stefan Waldenmaier Rang 39 von 52 Klassierten in 2.44.58
Wolfgang Waldenmaier Rang 46 von 59 Klassierten in 2.50.21

Bericht: aargauerzeitung

 

Zytturm Triathlon Zug

Podestplatz beim Zytturm Triathlon Zug für TT-Muri!

Heisse Bedingungen heute Sonntag beim Zuger Triathlon, wobei um 8.00 Uhr beim Startschuss die Hitze noch nicht wirklich durchgedrungen war. Gemeinsam am Start beim Tri Short Distanz (500m Schwimmen, 40Km Velo und 5Km Rennen) Vater Wolfgang und Sohn Stefan Waldenmaier und dies nicht mit den gleichen Vorzeichen. Stefan ist zur Zeit in einer Top Form und wollte sich eine Spitzenplatz bei den Junioren erobern.
Wolfgang schwamm zum ersten Mal nach 9 Monaten wieder und dies erst noch einarmig, denn die rechte Schulter macht zwar Fortschritte, aber zuviel wollte ich Ihr dann doch nicht zumuten.
Nun, Stefan stieg 5 1/2 Minuten vor mir aus dem Wasser und da er sich entschied, ohne Neopren zu starten, hatte er auf dem Velo bereits einen Vorsprung von knapp 8 Minuten, welche ich mit dem Velo Rund um den Zugersee ganz alleine und ohne jeglichen Windschatten zu nutzen, um 3 Minuten verringen konnte (Durchschnittsgeschwindigkeit 38.5), aber auch der Wechsel auf die Laufstrecke war bei mir viel zu langsam, so dass am Schluss Stefan eine kleine Weltreise von 5. Minuten und 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte!
Die Zeit von 1.40.10 war gleichbedeutend mit dem Podestrang 3 und einem 50Fr. Gutschein bei den Junioren, wobei die ersten Beiden ein Jahrgang älter als er waren!!
Ich selbst kam mit 1.45.16 ins Ziel und war wirklich sehr zufrieden und glücklich, dass alles so schön und schmerzlos ablief.

70.3 Ironman Rapperswil 2009

Schönes, am Morgen noch kühles Wetter empfing die Athleten zum diesjährigen Ironman 70.3 in Rapperswil. Vom Tri-Team Muri am Start die erfahrenen Matthias Leemann und Nicole Marcec und als Rooky Stefan Waldenmaier der als noch nicht ganz 18 jähriger seinen ersten Halbironman absolvierte. Er musste/durfte dabei in der Kategorie 50 bis 55 jährige starten, da die Ironmanorganisatoren nicht bereit waren, den Startplatz seines Vaters auf die richtige Kategorie 18-25 jährige umzubuchen!!! Als Supporter begleiteten Vater Waldenmaier sowie Sarah und Andy Leemann die Athlten und feuerten sie tatkräftig an. Nun, Stefan vertrat seinen Vater sehr gut und es ist schon ein tolles Gefühl, einmal unter den besten 20 aus dem Wasser zu kommen, denn so gut wie der Junior ist der Senior im Schwimmen schon lange nicht mehr. Für Matthias war es ein erster strenger Formtest im Hinblick auf den Ironman Switzerland in Zürich am 12. Juli und ausser mit der Schlussrunde beim Halbmarathon war er mit seinem Wettkampf ganz zufrieden. Besonders seine zweite Runde auf dem neuen Rennrad war stark , wir Supporter wurden völlig überrascht, dass er schon zur Wechselzone kam. Nicole sah ich immer wieder beim Laufen und die Lockerheit und Frische war ihr wirklich ins Gesicht geschrieben, sie hat den HalbIronman schon richtig im Blut!

Die Resultate im Detail:
Matthias Leemann: 5.07.04 und Rang 79 von 376 Klassierten
Nicole Marcec: 5.27.28 und Rang 28 von 74 Klassierten
Stefan Waldenmaier: 5.33.44 und Rang 41 von 99 in der Kategorie Männer +50.
In seiner Kategorie hat es nur einen 1991er Jahrgang gehabt, somit war Stefan wohl der jüngste mänliche Teilnehmer! Nächster Anlass ist kommendes Wochenende der Zytturm Triathlon in Zug. Angemeldet bis jetzt Waldenmaier Senior und Junior.

 

Inferno Triathlon 2007

Der Inferno 2007 aus Sicht Wolfgang Waldenmaier Altersklasse 2 (Alle Infos und auch viele Fotos unter www.inferno.ch)

Dass es beim Inferno manchmal durch die Hölle geht, ist ja bekannt, aber diesmal war es für mich ein bisschen viel der "höllischen" Einflüsse. Aber alles der Reihe nach:
3.15 Uhr Tagwache und mein erster Blick aus dem Zimmer im Hotel Bellevue zu Mürren zeigt mir viel Nebel, was aber nicht negativ sein muss, denn der Wetterbericht ist gut.
3.30 Uhr Morgenessen und ich bin der Erste, aber die anderen Hotelgäste mit Infernozielen folgen auch schon bald und so haut jeder rein, was er für gut und wichtig erachtet, der Magen muss gefüllt sein. Um 4 Uhr beende ich als erster das Frühstück und denke mir, ach du hast ja noch so lange Zeit bis 5 Uhr (hier mein erster Fehler des Tages!!), geh doch noch ein wenig einlaufen. Wieder zurück im Hotelzimmer entscheide ich um halb fünf Uhr, dass ich bereits zur Gondel laufe, damit ich mit der ersten runterfahren kann. Angekommen bei der Bergstation ist kein Mensch ausser 2 Seilbahnarbeiter dort und die sagen mir, "Fertig, wir fahren nicht mehr, alle Athleten sind mit der ersten Seilbahn nach Stechelberg runter gebracht worden. "Wie bitte?", frage ich, und sie erklären mir, dass 4.30 Uhr und nicht 5.00 Uhr die erste Gondel runterfährt. Nach kurzer Bitte meinerseits, den Buschauffeur des zweiten Buses anzurufen und mich doch auch noch runterzufahren, willigen sie ein und helfen mir so, unter ersten, negativen, Adrenalinschüben, den Bus Nummer 2 zu erreichen. Dort sitzen bereits Alle und warten auf einen Typ, der bei seiner 5ten Teilnahme nicht mehr weiss, wann was beginnt!!
Auch Matthias Leemann, mein Clubkollege, sitzt drin, er hatte im eigenen Wohnmobil in Stechelberg übernachtet und sich verwundert die Augen gerieben, als ich in den Bus einsteige. Sodann startet der Bus und ca um 5.40 Uhr erreichen wir das Strandbad in Thun, bereiten uns vor für's Schwimmen und wer begrüsst uns zur frühen Stunde? Erstens natürlich unser für Hawaii Ironman Qualifizierte Reto Marti, er gehört zum erweiterten Favoritenkreis am Inferno, und als Supporter mit der Fotoapparat, Hanspeter Abegg, der den Gigathlon als Single über 7 Tage im 11ten Rang von nur 31 Finsihern beendet hat. Grosse Freude und Respekt gebührt dieser grandiosen Leistung.
Um 6.30 Uhr dann mit einem Böllerschuss wurde der 10te Inferno gestartetet. Der Thunersee war, wie jedes Jahr, ziemlich kalt, aber die Verhältnise gut und so schwamm ich in anständigem Rhythmus die ersten 2 der 3.1Km. Aber plötzlich ging bei mir das grosse Seewassersaufen los, warum weiss ich bis heute nicht, es vergingen kaum 20 Armzüge, ohne dass ich nicht einen grossen Schluck nehmen musste, und so brauchte ich für die Schwimmstrecke erstens zu viel Zeit und zweitens war mein Körper durch Unterkühlung wie festgefroren, was mich beim Umziehen fürs Rennrad so stark behindertet, dass ich vom Ausstieg aus dem Wasser bis zur Abfahrt mit dem Velo 12 Minuten brauchte. Erst als 42er von 60 meiner Kategorie stieg ich aufs Rennrad. Somit war klar, dass ich mein gesetztes Ziel von 11 bis 11.15 Stunden Gesamtzeit schon vergessen konnte!!
Beim Aufstieg zum Beatenberg spürte ich dann endlich wieder Leben in meinen Muskeln und es ging gut vorwärts. Meistens fährt man in 2 bis 4er Grüppchen bergauf, da wird man auch nicht verwarnt, denn grundsätzlich ist Windschattenfahren nicht erlaubt. Kurz vor Schluss des Beatenbergaufstieges holte ich Matthias ein, der schneller geschwommen war, aber jetzt über zu hohen Puls klagte. Weil er auch wusste, dass der Tag noch lang ist, zog er es vor, das Tempo zugunsten eines tieferen Pulses zu drosseln, darum fuhr ich dann alleine weg. Erste Verpflegungsstation Beatenberg und ich fasste eine Flasche Isostar und etwas zwischen die Zähne. Danach volle Pulle in die erste Abfahrt nach Interlaken, aber dort angekommen begann die 2te Hölle des Tages. Vermutlich durch das viele Seewasser und die Mischung mit Isostar bekam ich starke Bauchschmerzen, die sich einfach nicht beruhigen liessen und so musste ich bei Gegenwind in aufrechter Stellung mit dem Velo dem Brienzersee entlang nach Meiringen fahren, zudem konnte ich mich nicht richtig verpflegen, denn sowohl Essen wie Trinken ergaben gleich noch stärkere Magenschmerzen. Am Fusse der Grossen Scheidegg wartete dann wieder unser Supporter Hanspeter und auf meine Frage, ob er nichts gegen Bauchschmerzen dabei habe, antwortete er nur: "Tritt doch einfach mehr in die Pedale, dann vergisst du diese Schmerzen!" Also dann, packen wir die 1360 Höhenmeter mit ziemlich steilen Rampen und ich muss hier noch erklären, dass meine diesjährigen Trainingseinheiten sehr viel in den Alpen der Zentralschweiz stattfanden und ich noch nie soviele Höhenmeter vorbereiten konnte. Davon konnte ich trotz Bauchschmerzen nun richtig profitieren. Es lief mir ausgezeichnet und so mancher, der mich beim Schwimmen abgehängt hatte, wurde nun wieder geschnappt! Die Abfahrt wurde dann auf der schmalen Strasse durch 2 Postautos gestoppt (Das Wettkampfreglement schreibt uns vor, aus Sicherheitsgründen bei Postautogegenverkehr anzuhalten!), aber solche Halt nutzen Mann und Frau zur Erledigung "natürlicher Bedürfnisse" und nach gut 4 Stunden auf dem Rennrad kam ich in Grindelwald an, 10 Minuten reine Fahrzeit schneller als im Vorjahr, dies trotz meiner Probleme und wurde von der Familie Leemann mit Applaus empfangen. Wieder verbrachte ich fast zuviel Zeit in der Wechselzone, da ich noch die Info meiner Verspätung an meine Familie, die in Stechelberg wartete, via Leemann's Handy weitergeben wollte. Zudem zog ich mir noch ein frisches Shirt für den Aufstieg zur kleinen Scheidegg mit dem Mountainbike an. Es wurde immer wärmer und trotz meinem Rückstand in Zeit und Nahrungsaufnahme lief es mir auch auf diesen 1130 Höhenmetern gut. Oben auf der Kleinen Scheidegg kurz die Aussicht geniessen, wieder mal was Trinken und Essen und schon stürzen wir uns in die Abfahrt Richtung Wengen/Lauterbrunnen. Stürzen ist das richtige Wort, den mehrere Stürze durfte ich live miterleben, zu oft riskieren die einzelnen Athlten zuviel und so muss der eine oder andere zu Boden. Auch ich blieb nicht ganz verschont, aber es war mehr als speziell, was mir widerfuhr. Vor dem steilsten Stück, ich kenne die Strecke ja gut genug, wollte ich anhalten und zu Fuss runterlaufen, aber ich blieb in den Klickpedalen irgendwie hängen, viel mit dem Velo zu Boden, verletzte mich aber überhaupt nicht, dafür bekam ich in beiden Oberschenkeln einen so starken Krampf, dass ich erst nicht mehr gehen konnte und danach mit dem Velo rückwärts laufend Richtung Tal musste. Immer wieder versuchte ich, die Oberschenkel zu lockern, aber der Linke wollte und wollte sich nicht entkrampfen. Erst als ich bei einem Sanitätsposten unterhalb des steilen Stückes mühsam ankam, gings wieder besser und so verlor ich zwar ca 10 Minuten Zeit, nicht aber den Wettkampf! Weiter runter nach Lauterbrunnen und noch die letzten 4 Kilometer nach Stechelberg, wo meine Frau mich nach dem Umziehen für die Laufstrecke anfeuerte und noch mit Tee und Brot versorgte. Gemäss SMS Mitteilungen war ich bis auf den 14 Platz vorgerückt, Top Ten war also auf den 25 Km mit 2200 Höhenmeter aufs Schilthorn noch möglich! Sofort fand ich einen guten Laufrhythmus und in Lauterbrunnen wartete Sohn Stefan, der mich auf dem nun noch zu bewältigenden Halbmarathon begleitete. Bis Mürren ist die Laufstrecke nicht sehr steil, aber es geht doch stetig aufwärts und nur die letzten 4Km vor Mürren sind flach. Es ist ein stetes Kämpfen mit den letzten Reserven und mit dem Wissen, dass nach Mürren die Schwierigkeiten erst noch kommen, in Form von sehr steilem Gelände und dünner Luft. Mir lief es anständig und bis Mürren hatte ich 2 weitere Plätze gutgemacht, war jetzt also 12ter. In Mürren dürfen die Singletriathleten eine ganze Dorfrunde laufen, inmitten der vielen Zuschauer, was ein ganz spezielles Vergnügen ist, ausser beim Vorbeilaufen am Teamläufer-Ziel, welches beim Sportzentrum platziert ist und an dem ich immer lächelnd und kurz winkend vorbeijogge, denn jeder Single bekommt gute Wünsche für die letzten 9Km des Tages aufs Schilthorn! Nochmals werde ich von Frau und Sohn Sven kurz verpflegt und angefeuert und schon nehmen Stefan und ich das nächste wichtige Teilziel aufs Korn: Das Kanonenrohr! Steil, sehr steil geht es aufwärts und nochmals kann ich 2 direkte Konkurrenten überholen, bin also nun doch noch 10ter und denke mir, doch das schaffst du sehr gut und vielleicht liegt sogar noch eine anständige Zeit drin. Auf der Schilthornhütte (2250m ü.Meers) habe ich Stefan dann nicht mehr bei mir, er musste ein wenig Tempo rausnehmen und liess mich ziehen. Aber keine 10 Minuten später begann dann für mich das grosse Leiden. Der Körper wollte keine Leistung mehr vollbringen, mir wurde schlecht und schlechter und noch vor der Station Birg (2650m) hatte mich Stefan wieder eingeholt. Für die letzten ca 350 Höhemeter und etwa 1.5Km benötigte ich dann noch 32 Minuten, es war kaum mehr als ein Raufschleppen zum Piz Gloria. Aber bald konnten wir Frau und Sven hören(es war zuerst noch neblig) danach kam plötzlich die Sonne durch und nach 11 Stunden 53 Minuten durfte ich die Glückwünsche und den Begrüssungskuss von Marianne auf dem Schilthorn Plateau entgegennehmen. 10. Rang von 60 startenden in meiner Kategorie oder Rang 85 von 278 Stardenden overall und ein körperlicher Zustand zum Ko....en! Erst ca 90 Minuten später traute ich mich in die Gondel runter nach Mürren und es ging sogar gut.
Endlich hörte ich, was unser Superathlet Reto Marti geleistet hat (mehr Infos unter www.reto-marti.ch) . Er holte sich als bester Schweizer hinter zwei Deutschen den sensationellen dritten Rang overall und den Sieg in seiner Kategorie, seine Endzeit betrug 9 Stunden 29 Minuten, eine wahrlich meisterhafte Leistung!! Und auch Matthias Leemann finishte auf dem Schilthorn, was ihm noch vor 2 Jahren beim Schneerennen verwehrt blieb.
Für mich ist und bleibt der Inferno Triathlon eine der grösseren Herausforderungen für einen ambitionierten Freizeitsportler und nach diesem Jahr habe ich mit diesem Anlass noch eine Rechnung offen, denn es liegt zeitlich mehr drin, vielleicht nicht 11 Stunden aber 11.30 oder an einem ganz guten Tag vielleicht 11.15. Einzig die Ränge werden bis 2014 nicht mehr besser, denn so lange darf ich noch in Altersklasse 2 starten und jedes Jahr kommt ein jüngerer Jahrgang dazu. Aber so weit denkt man heute noch nicht:-)).
Vielleicht hat die Eine oder der Andere auch Lust für ein höllisch heisses Abenteuer bekommen. (Wolfgang).

Ironman Switzerland 2007

Der Start erfolgte um 7:05. Da sich einige Athleten immer noch im Wasser befanden musste wir alle warten. Das Schwimmen ging eigentlich ganz gut. Nur auf den ersten 100 Metern bezog ich ein wenig Prügel, danach hatte ich immer genug Platz. Die Schwimmzeit war alles andere als berauschend, mit fast 1h und 1min ein wenig langsamer als letztes Jahr. Ich glaube aber das die Linienwahl von mir und denen vor mir katastrophal gewählt wurde. Was solls ich lag in der Zeitvorgabe. Auf dem Rad fühlte ich mich auf der ersten Runde nicht optimal, dennoch war ich verdammt schnell unterwegs. Die zweite Rund lief schon besser und war fast genau gleich schnell wie die erste. Auf der dritten musste ich ein wenig Federn lassen, da auch plötzlich mehr Wind aufkam. So ging es aufs Laufen. Vom Rad hatte ich noch Rückenschmerzen und eine Überreizung am linken Knie mitgenommen. Wenn das nur gut geht. Die erste Runde lief ich schön locker, die Schmerzen lösten sich und ich konnte mein Tempo auch in die zweite Runde mitnehmen. Überhaupt ich konnte tatsächlich alles durchlaufen. In der dritten Runde kamen schon ein, zwei (Tausend) Probleme, die ich aber mit Gels und Cola gut aus dem Weg räumen konnte. In der vierten Runde konnte ich am Ende sogar noch Sybille Matter überspurten und kam nach 3h und 20min Marathonzeit ins Ziel. Gesamtzeit unglaubliche 9h 20min und 57sec. Das bedeutet 5. Kategorienrang und Overall 30. (inoffiziell, da Laurent Jalabert noch eine 12min Strafe kassierte, platziert er sich hinter mir). Nun werde ich an die Slotverteilung gehen und mir den wohl verdienten Platz für Hawaii abholen. Aloha.....